Lust – das Wort, das mich durch 2026 tragen soll
Mein letztes Jahr stand unter dem Motto „Selbstbestimmung“. Einer meiner wichtigsten Werte, für den es sich lohnt zu kämpfen. Doch kämpfen ist anstrengend. Genau deshalb darf in diesem Jahr die Lust ganz oben auf meiner Agenda stehen. Lust ist für mich kein Wert, Lust ist ein Lebensgefühl.
Lust kann so viel mehr sein als sexuelles Empfinden. Lustvolles Genießen mit allen Sinnen kann auch in unseren Alltag und unser Arbeitsleben einziehen. Doch dafür dürfen wir die Lust einladen … Indem wir uns dafür entscheiden, etwas spüren zu wollen. Oder uns berühren zu lassen, zum Beispiel von Worten.
Lustvoll schreiben
Damit fange ich an, denn das kann ich gut. Einfach die Finger auf die Tastatur legen und los geht’s. Oder noch besser: mit dem Lieblingsfüller auf dem Papier. Es darf fließen: aus mir heraus, durch mich hindurch und in die Welt hinein.
Dabei immer mal kurz innehalten, um meinen Körper zu spüren. Atmen. Das Kribbeln in meinem Händen. Oder, wenn etwas den Rücken hinunter rieselt und abfließen darf.
Mich lustvoll zeigen
Meine Beiträge auf LinkedIn verstehe ich nicht als Werbung. Denn Werbung fühlt sich anstrengend an. Sie sind ein Teil meines Alltags. Ein Lächeln gleitet über mein Gesicht, wenn ich aus meinem ureigenen (Er)Leben berichte. Oder großzügig mein Wissen teile.
Nur so funktioniert Sichtbarkeit für mich. Meine ehrlichen Gedanken und Gefühle ziehen Menschen an, die ähnlich wie ich schwingen. Es entsteht ein lebendiger Austausch, den ich sehr genieße.
Mit Lust kreieren
Ich liebe es, wenn ich Buchprojekte ganzheitlich begleiten darf. Schon beim Probelektorat spüre ich, ob dein Text mich berührt. Nur dann gebe ich dir eine Zusage, denn nur dann bin ich wirklich gut.
Spätestens nach dem Lektorat ist mir deine Geschichte oder dein Projekt so ans Herz gewachsen, dass erste Entwürfe für das Cover und den Buchsatz wie von Zauberhand entstehen. Lustvoll eben.
Lust-ig sein
Ohne Lachen wäre das Leben nur halb so schön. Ich kann mich sehr gut über mich selbst lustig machen, denn ich nehme mich nicht so ernst. Ich bin doch nur ein Funke im Weltenrad. Wenn ich es mir aussuchen darf, gerne ein Funke der Inspiration. Aber ich teile auch meine Pannen mit dir.
Und ich mag es, wenn mich Menschen aus meinem LinkedIn-Feed mit ihren Beiträgen zum Lachen oder zum Schmunzeln bringen. Solche Beiträge kommentiere ich immer. Überhaupt habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, nur noch zu kommentieren, wenn ich auch wirklich das Bedürfnis habe, etwas zu sagen. Nicht aus Gefälligkeit. Und schon gar nicht für der Algorithmus.
Lustvolle Worte
Ich spiele für mein Leben gern Scrabble. Allerdings finde ich nur schwer Menschen, die sich darauf einlassen. Warum wohl?
Aber ich liebe jede Form von Wortspielen und davon gibt es so einige in meinem Feed: lustige Überschriften oder Textzeilen finden, Wörter verdrehen, reimen, Sonntagsrätsel oder Alliterationen. Bei Letzteren beginnen mehrere aufeinanderfolgende Wörter mit dem gleichen Buchstaben oder Laut. Zum Beispiel:
Lebendige Leute lieben letztendlich lustvolle Literatur.
Wenn du magst, lass mir auch gern eine Alliteration als Kommentar hier!
Dieser Beitrag ist Teil von Korinas Blogparade, in der es um dein persönliches Jahresmotto für 2026 geht. Bis zum 28. Februar kannst du noch dabei sein!
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