Wie fange ich bloß an?
Du möchtest ein Buch zu deinem Herzensthema schreiben? Aber du weißt nicht, wie du anfangen kannst? Dann habe ich vier sehr leicht umzusetzende Tipps für dich. Such dir einfach den aus, der am besten zu dir passt, weil er die Appetit aufs Losschreiben macht.
1️⃣ Ein guter Arbeitstitel ist ein einfacher erster Schritt
Das ist ein vorläufiger Titel für dein Buch, der dein Thema beschreibt. Und deine Zielgruppe. Er zeigt dir: Ich bin schon losgegangen und ich weiß, wo ich hin will.
Wenn du Canva magst, kannst du dir damit ein vorläufiges Cover kreieren und ausdrucken. Auf diese Weise hast du dein Buch schon vor Augen! Falls du wie ich etwas perfektionistisch veranlagt bist, steck hier noch nicht so viel Energie rein, es wird sich mit Sicherheit nochmal ändern. Am besten, du setzt dir ein Zeitlimit von 30 Minuten.
Und wenn dir gar kein Titel einfällt, kannst du dir mit folgendem Prompt erste Ideen von ChatGPT geben lassen: „Ich möchte ein Buch zum Thema … schreiben, bitte schlage mir 10 Buchtitel vor!“
2️⃣ Deine Ideen in einer Mindmap sammeln
Hol dir ein großes Blatt Papier, schreib deinen Titel in die Mitte und drumherum deine Ideen zum Inhalt.
Häng es dir irgendwo gut sichtbar auf und leg am besten Stifte daneben. So kannst du später oder sogar im Vorbeigehen noch Ideen ergänzen, wichtige Punkte markieren und Verbindungslinien zwischen den einzelnen Themen ziehen.
3️⃣ Ein Inhaltsverzeichnis gibt dir Struktur
Ordne dafür die Inhalte deiner Mindmap. Du kannst dir auch von ChatGPT mit folgendem Prompt helfen lassen: „Mache aus dem Titel … zum Thema … mit folgenden Inhalten (aus deiner Mindmap) eine Buchstruktur mit Vorwort, Einleitung und Hauptteil mit 7 Kapiteln und jeweils 3 Unterkapiteln und einer Zusammenfassung.“
Nun kannst du dir beim Schreiben jeweils einen Punkt aus deinem Inhaltsverzeichnis herausnehmen, der dich spontan anspricht und zu dem dir gerade etwas einfällt. Und dann schreibst du aus dem Bauch heraus los, ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
4️⃣ Plane dir feste Schreibzeiten ein
Am wirkungsvollsten ist eine fest eingeplante wöchentliche Schreibzeit von mindestens 30 Minuten. Am besten, du machst dafür einen verbindlichen Termin. Mit dir selbst. Oder gemeinsam mit einer Schreibpartnerin. Das geht auch online und kann bei Prokastination sehr wirkungsvoll sein, also euch beiden helfen.
In deiner Schreibzeit solltest du möglichst ungestört sein. Am besten steht dein Handy auf Flugmodus und deine Familie ist beschäftigt. Falls trotzdem mal was dazwischen kommt, dann verschiebe den Termin einfach innerhalb dieser Woche.
Setze dich aber bitte nicht unter Druck, wie viele Sätze oder Seiten du in dieser Schreibzeit schaffen musst. Manchmal fließen die Worte einfach so aus deinen Fingern. Manchmal scheint der Schreibprozess zu stocken, aber auch diese scheinbaren Schreibpausen sind wertvolle Vorbereitungszeit.
Auch an die Qualität solltest du beim ersten Entwurf keine zu hohen Ansprüche stellen, denn er ist nie perfekt. Am besten, du setzt deine innere Kritikerin mit einer guten Tasse Kaffee aufs Sofa oder mit Lavendeltee in die Badewanne oder du schickst sie spazieren, damit du in Ruhe schreiben kannst. Um solche Dinge wie Satzbau, Wortwiederholungen und Vollständigkeit kannst du dich beim Überarbeiten kümmern. Jetzt darf es erst einmal fließen.
Schreibe gerne einen Kommentar, welcher der Tipps dich am meisten anspricht und welchen du diese Woche noch umsetzt!
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